Residenzpflicht

18:30-20:30 Film und Diskussion

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Residenzpflicht

Der Film „Residenzpflicht“ begleitet Flüchtlinge in ihrem jahrelangen Kampf gegen das restriktive Gesetz, dass ihnen unsichtbare Grenzen in den Weg stellt und sie nicht selten der Isolation aussetzt. Die Dokumentation stellt die Residenzpflicht darüber hinaus in einen größeren Kontext: Sie zeigt wie diese Restriktion im Inneren mit der Abschottungspolitik an den europäischen Außengrenzen zusammenhängt und inwiefern die Reglementierung der Bewegungsfreiheit mit kolonialem Erbe und Alltagsrassismus verwoben ist.

Über die Regisseurin:

Denise Garcia Bergt wurde in Brasilien geboren und zog 2008 nach Berlin, wo sie begann, am Dokumentarfilm „Residenzpflicht“ zu arbeiten. Der Film begleitet Geflüchtete in ihrem jahrelangen Kampf gegen restriktive Gesetze, das ihnen unsichtbare Grenzen in den Weg stellt und sie der Isolation aussetzt. Im Dezember 2012 gründete sie zusammen mit anderen Aktivistinnen den International Women Space in der ehemaligen Gehart-Hauptmann-Schule in Berlin, die von Geflüchteten und AktivistInnen besetzt wurde. International Women Space gab Ende 2015 das Buch „In Unseren Eigenen Worten“ heraus. Es enthält Texte von und über Frauen und beinhaltet zehn Testimonials von geflüchteten Frauen in Deutschland.

Offen für: Alle

Dauer des Films: 60 min

Dauer der Diskussion in Anwesenheit der Regisseurin: 60 min

Sprachen: Englisch/Deutsch

https://residenzpflichtdoc.com/

Trailer: https://vimeo.com/31754539

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